— Auf das «innewohnende Übel» stieß ich im Nachhinein.
Angemerkt sei an dieser Stelle: ich spielte es nicht selbst.
— Zum Zwecke des tiefergehenden Studiums konsumierte ich einige Filmchen von YouTube-Let's-Playern welche sich ihrem augenscheinlichen Video-Amateur-Dasein hingeben: Sprechen, Schneiden, Musik unterlegen.
— Daß sie sich in dieser Form ausleben resultiert aus der Tatsache daß sie fortwährend ihre nicht-residente Promiskuitivität verbal bekunden müszen; denn sie kriegen bei keinem TV-Sender, der etwas auf sich hält, einen Fuß in die Tür!
— Als typisches Exemplar des 90er-Jahre-3D ließ ich das «residierende Übel» weitgehend unbeachtet.
In der Erstausgabe tummeln Schauspieler sich im Intro, welche der Serie «21 Jump Street» entsprungen sein könnten.
Der Rest des Spiels spricht die Freunde des billigen 80er-Jahre-Aaktshn-Fuuims an.
— Eins der häufig auftretenden Merkmale jener Mercatura ist der Hubschrauber, zur eigentlichen Rettung der Heldentruppe eingesetzt, den der Feind gekonnt vom Himmel fetzt.
— Albert Wesker, nominierte Nemesis par excellence, setzte sich einst selbst dem Virus aus; er tat dies aus dem Grunde, da er gern ein überdimensioniertes, schleimiges, unförmiges Etwas sein wollte. Seit seinem Auftritt als dubioser Lump in Teil 1, der die braven Recken (Marke: G.I.) ins Verderben führt, erscheint er regelmäßig in anthropoider Form – einzig daß er daraufhin erneut mutieren kann.
— Fans tun es einem neuen Teil der Serie negativ ankreiden, sollten diese Grundelemente nicht drin sein.
— Notiz am Rande:
Der Gegner im Teil «Code: Veronica», Alfred Ashford, ist die überzwerche Hälfte eines durchgeknallten Zwillingspaars; seine Stimme erinnert mich an Ilse Bähnert.
— Frappierend ist das Logo der ominösen Umbrella-Company: weniger ein stilisierter Regenschirm, gleich jenem auf einer Bananenkiste, als vielmehr – in der Draufsicht – an ein rotes Tatzenkreuz auf weißem Grunde gemahnend ...