Spiele

Kommt eine neue Computerarchtiktur auf, so ist für den Janhagel unserer Tage eine einzige Frage bedeutsam:
«Laufen denn da Spiele drauf?» (O_o)

Faktisch identifizieren heute viele fernsehgebildete Staatsbürger Computer + Spiele als untrennbare Einheit. Den Haupteil der Schuld an dieser Falschentwicklung muß man eindeutig bei den Amiganern suchen. Seit ihre angestammte Platt- bzw. Kistenform (die Plattform entspricht doch mehr dem momentanen Trend) solch unrühmliches Ende fand, waren sie gezwungen eine neue Bleibe zu finden. Ein gut Teil (vornehmlich die Eigner einer Amiga 2000 bis 4000) erkieste den Mac als neue Heimat.

Kingdoms of Germany

... startete mit Sicht auf eine Deutschland-Karte. Man sah erst einmal auf eingezeichnete Herzogtümer und Grafschaften einer mittelalterlichen Epoche.
Das Piktogramm eines Hauses symbolisierte eine Burg oder eine Stadt. Klickte man auf ein Haus, poppte ein Panel auf, welches Statistiken der Einwohner, Güter und stazionierten Soldaten zeigte. War es die eigene Stadt, konnte man Soldaten anwerben und auf Beutezug entsenden. Das alles resultierte irgendwann (nach Erfolg oder Mißerfolg) in einer bloßen System-Info über das Getätigte.

Das war vor den Strategie-Spielen. Wildes Gewusel gab es nicht bevor der früheste Teil der Siedler-Serie kam.
Vorläufer von oben beschriebenener Sorte waren bestenfalls von akademischem Interesze.