Computer-Musik

MIDI

Part 1

Wir leben im Kommunikazionszeitalter. Nichts mehr wird uns gesagt. Heut wird alles kommuniziert! Alles musz kommunizieren!! Die Maschine musz kommunizieren!!!

Seit den ersten Tagen der elektronischen Klangmalerei kristallisierte MIDI sich als die ideale Sprache zwischen Musikinstrumenten heraus. Mittels dieser Technologie konnte also der Nutzer eines heimeligen Computers musisch werktätig werden.

In der Tat war ein MIDI-Port bereits beim ATARI ST (1986 A. D.) der Standard, welcher gut aufgestellt in vielen Musikstudios befindlich war. Hier lag also das Haupteinsatzgebiet erster Festplatten (deren korrekter Gebrauch die Amiganer (andernorts erwähnte ich es) vor größte Schwierigkeiten stellte). Dieses Utensil galt – im Kurs der gesteigerten Computerisierung – als vortrefflicher Ersatz der ausgedienten Magnetbänder und Schallplatten, welche bekanntlich oftmals auf Feten zum Einsatz kamen. Fete ist ein anderer Name für Fest – so setzte sich rasch das Kürzel Fest-Platte durch.

Diese Magnetplatten sind also dem heimischen Komponist von größter Nützlichkeit! Die reinen MIDI-Files sind höchst genügsam; es laszen sich reichlich auf der Vorform, der Magnetfolie (Diskette), platzieren.

Eng wird's bei der Konvertierung in hörbare Formate — WAV oder FLAC ...
... dann tut eine Gig-Fetenplatte not.

Deluxe Music Construction Set (1986) - Splash Screen Deluxe Music Construction Set (1986) - Programmfenster
ProMIDI Plus (1988) - Splash Screen ProMIDI Plus (1988) - Programmfenster
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