Computer-Musik

BeOS + MIDI

BeOS interpretiert MIDI-Klänge mittels dreierlei Bibliotheken welche wir, auf dem Pfade /boot/beos/etc/synth wandelnd, finden. Die Bibliotheken (Patches.hsb, Patches111.hsb, Patches300.hsb) kommen von Beatnik – hinter jener britischen Kompanie lugt Thomas Dolby hervor.

Eine Eingabe in die Shell – nach abgebildeter Vorgabe – bewirkt den Zugriff auf eins dieser 3 Pakete.

Bash-Settings

Für diejenigen Eigner der Private Edition, die bemerken daß – auf einen Doppelklick auf ein *.mid-File hin – ihr MIDI-Player ihnen nichts zu Gehör bringt, hat dies Procedere einen heilsamen Nebeneffekt.

Nicht zwingend ist hier mein Gebrauch von Patches.hsb; doch ich fand heraus daß ich so Klänge, die den frühen Tagen der elektronischen Musik gleichen (wenn sie Oscillometer oder Masze-Spectrographen einsetzten), erzeugen kann.

Auf diese Weise produziert das MIDI-Instrument MusicBox (gesetzt auf den unteren Notenzeilen Gb1 bis D1) charakteristische tropfende Töne. Meine Proben, diesen Effekt Nicht-BeOS-Nutzern hörbar zu machen, fehlten bislang mangels eines adaequaten Soundfonts.

Momentan experimentiere ich an der Simulacion eines Theremin ...

BeOS + Yamaha

Yamaha brachte sein GM-Substitut, namens S-YXG (20 / 50 /100), nicht für BeOS heraus (was eine Schande an sich ist). Der leichteste Weg, wie du ähnliche Klangqualität erreichst, führte nun über eine Audiokarte nebst Yamaha-Synthesizer als Chip. Hoontech lieferte – für ihre Soundtrack Digital XG, neben den Treibern für die üblichen Suspekten, gleichwohl welche für BeOS + Linux.