An erwähntes Hoontech-Produkt ist heut kein Herankommen. Yamaha, scheint's, fertigt keine eigenen Audiokarten für PCs. Daß wir in den Genuß opulenteren Klangs als denjenigen des General Midi kommen, ist es an uns daß wir diese Hürde mittels Soundfont nehmen.
Für die Konvertierung von MIDI in WAV steht uns ein Kommandozeilenprogramm, namens TiMidity, zu Gebote.
Viele Programm-Pakete (kenntlich durch die Endung .pkg) installieren sich selbst gern in boot/apps; von Haus aus liegen da jedoch die Links zum korrekten Pfad boot/beos/apps. Wohin du das vorliegende TiMidity entpackst, das ist schlußendlich egal.
Bevor der Start auf der Kommandoebene erfolgt, gehen wir ins Archiv mittels Eingabe von cd boot/apps/timidity oder cd boot/beos/apps/timidity.
Daß die Konvertierung durch eine (aber nicht die einzig) denkbare Eingabe timidity -Ow *.mid -o *.wav richtig anlaufen kann, tut's not daß wir sämtliche Pfade zu den genutzten Instrumenten setzen.
Nun folgt der berühmte Satz aus der Hobbythek: Ich hab da etwas vorbereitet!
Dieses Paket befähigt alle geneigten Virtuosen für's Changieren der virtuellen Notenblätter in Musik; entpackt wird's in boot/home/config/share/timidity. Ein XG-Soundfont ist eingebunden, gebrauchsfertig für erste Erfolgserlebnisze. Es dünkt mich unkomplett – eins meiner Test-Midis hatte vorn eine Stille-Sequenz die dort nicht sein sollte. Für jeden beliebigen anderen Soundfont mußt du die timidity.cfg manipulieren.
