UAE
Im Menü des UAE gehen wir auf den einzigen Punkt File – dort auf Open ...
... ins Archiv config, wo die Systemeinstellungen (Settings) liegen sollten.
Wir öffnen eine!
Sollten die System(f)einstellungen nicht im angestammten Archiv stecken, ist das kein Beinbruch. Was können wir jetzt machen? Simpel, wir machen es selbst! Denn bevor wir unsere Pseudo-Amiga zum Laufen bringen können, ist Handarbeit angesagt.
Die Werte – ich bleibe beim A1200 (auf dem alle Programme i. d. R. laufen) – könnt ihr aus den folgenden Fotos übernehmen.
Die CPU einer A1200 ist, im Original, Motorola 68EC020 bei 14.18 MHz (PAL) oder 14.32 MHz (NTSC). So exakt justierbar ist es nicht; die voreingestellte 68020 sollte uns jetzt nicht voreingenommen machen! Jedoch setzen wir ein Kreuzchen vor Enable FPU. Andererseits spricht nichts gegen eine Heraufstufung des Prozeszors – das Limit bestimmt der Emulator.
In der Regel sind Emulatoren ein Puzzle: die wichtigen Teile muß man alle erst suchen:
Kickstart in der Version
3.0 oder
3.1 wäre hier vonnöten ...
Reibungslos, hingegen, läuft die Justierung auf 2 MB Chip-RAM.
Die alten Amiganer mußten bis zu mehreren Hundertern für jedes einzelne Bauteil, das sie in die eventuelle Aufstockung einbrachten, löhnen – heuer liefert uns solch ein Emulator den besten Luxus: bei Bedarf haben wir kostenfreie RAM-Heraufstufungen!
Original denkbare Video-Werte wären:
- Advanced Graphics Architecture (AGA)
- 320×200 bis 1280×400i (NTSC)
- 320×256 bis 1280×512i (PAL)
- 640×480 (VGA)
Letzteres ist die optimale Option auf modernen PC-Monitoren.
Da der Emulator – wie gesagt – uns keine Hardware-Grenzen setzt, können wir Audio auf CD-Qualität setzen!
Die Justierung für'n Input ist ad libitum ...
Das Puzzle geht in Runde 2: daß man die Workbench (so die Bezeichnung des GUI für die AMIGA) als Diskette hat, das ist eine Variante ...
Im letzten Register legen wir die Pfade zu einzelnen Programmen als gesonderte Laufwerke.
Eine weniger geläufige Variante der
Workbench ist die Festplatten-Version.
Die virtuellen Diskettenschlitze bleiben dann frei!
Seit die gängigen Anlaufstellen für die Sanftware-Requirierung (Repositorium genannt) dicht sind, kommt der geneigte Konsument an nichts brauchbares heran.
Gleichsam brauchen wir, für den reibungslosen Gebrauch des UAE, einige Systemdateien an die heranzukommen nicht immer eine leichte Übung ist.
Singular von Dateien ist Datum; da datum Latein, "das gegebene", ist – gebe ich einige Nützlichkeiten im Paket.